Psychologische Sicherheit

Worte, die mir gefallen. Gerade auch fürs Arbeitsleben. Oder wie siehst du das? 

Ich bin der Meinung, dass du nicht immer und überall das Rad neu erfinden musst. Vielleicht hat jemand in deinem Netzwerk bereits die gleiche oder eine ähnliche Aufgabenstellung bearbeitet. Im Austausch und Weiterentwickeln von Ideen erzielst du bessere, vielfältigere und ausgewogenere Ergebnisse.

Und nicht zu vergessen: Du hast Mitarbeiter:innen, die in ihrem Aufgabengebiet Expert:innen sind und Ideen haben. Eine grossartige Schatztruhe, die du nutzen kannst. 

Damit deine Mitarbeiter:innen von ihren Ideen erzählen, braucht es ein wertschätzendes Klima, ein Arbeitsplatz ohne Angst oder mit anderen Worten psychologische Sicherheit. Und dabei spielst du als direkte:r Vorgesetzte:r eine entscheidende Rolle.

Denn du lebst vor, dass Ideen – und sind sie noch so verrückt – ohne sofort bewertet zu werden, genannt werden können.

Deine Mitarbeiter:innen wissen, dass auch du nicht auf alles eine Antwort weisst, sondern Lösungen gemeinsam gefunden werden und dabei auch Fehler passieren.

Weiter schaffst du eine Atmosphäre, in denen Menschen getrauen ihre eigene Meinung zu sagen und keine Angst vor Sanktionen haben. Denn du bist interessiert an einem Perspektivenwechsel und zeigst, dass Ideen eben Ideen sind und keine pfannenfertigen umsetzbaren Produkte.

Du nimmst deine Mitarbeiter:innen ernst und hörst ihnen aufmerksam zu. Ihre Vorbehalte sind erwünscht oder vielmehr nötig.

Denn nur so finden sich Lösungen mit Mehrwert für Kund:innen. 

Diese Realität beeinflusst und schaffst du entscheidend mit deinem Verhalten als Führungsperson. Anspruchsvoll und sicher nicht immer einfach; aber im Resultat für Arbeit und Klima um ein Vielfaches besser …

Herzliche Grüsse
Gisela Bürgler

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