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Was ist Wertschätzung?

 

«Ja, so ist es», dachte ich, «das kenne ich auch»

Immer wieder bleibe ich bei der Frage hängen: Was ist Wertschätzung? In der Zwischenzeit habe ich viele Definitionen und Beschreibungen gelesen. Je mehr ich lese, desto schwieriger scheint mir der Begriff Wertschätzung. Er fordert mich buchstäblich heraus. Davon abgesehen: Mich im Arbeitsalltag wertschätzend zu verhalten, dünkt mich seit jeher anspruchsvoll. Aber auch sehr bereichernd und interessant. Ich schaffe es aber (noch) nicht den vielschichtigen und facettenreichen Begriff Wertschätzung für mich stimmig und vollständig mit Inhalt zu füllen.

Eigentlich egal. Hauptsache, ich – und du – leben Wertschätzung im Arbeitsalltag.

Und erfahren ihre wohltuende Wirkung. Und da sind wir bei dir: Was ist für dich Wertschätzung?

Diese Frage habe ich 10 Freund*innen gestellt.

Nach all den theoretischen Inputs brauchte ich das Leben!

Unglaublich, die Fülle an Antworten, die ich erhielt. Ich war schlichtweg überwältigt und bin es heute – auch beim Schreiben dieser Zeilen – immer noch: Einerseits von der Wertschätzung, die mir entgegengebracht wurde, in dem ich von allen eine Antwort erhielt und andererseits von der Vielfalt der Gedanken zu Wertschätzung.

Die erste Antwort kam postwendend. 30 Minuten später flatterte sie in mein Postfach. Und sie hat mich tief berührt. «Ja, so ist es», dachte ich, «das kenne ich auch». Lies selber:

«Ich merke, dass ich wahrgenommen werde.

Geht es mir prima, lacht die Sonne und säuselt der Wind, bin ich mit mir und der Welt glücklich, kann ich gut für mich allein laufen, liegen und leben. Ich bin mir Meiner und der Welt sicher und glücklich damit und alles ist noch schöner mit ein bisschen Musik, Bildern, Worten, gutem Essen und Trinken als Begleitung.
Manchmal ist meine kleine Welt so gross. Ist sie es nicht, bin ich froh um Bestätigungen von aussen, dass es mich gibt, dass ich lebe, dass ich Schönes und Gutes tue, um zu merken, dass ich bin und wer ich bin.

Und manchmal brauche ich das mehr, dann genügt ein Hallo und Danke nicht:
Ich will wahrgenommen, beachtet und achtsam behandelt werden.

Mit feinfühligen Worten muss mir gesagt werden, dass bemerkt wird, was ich tue und was ich leiste, sodass ich spüre, dass ich wahrgenommen werde – und manchmal und für manches brauche ich dafür sogar ein Dankeschön und Anerkennung in Form von einem guten Monatslohn, ausgezeichneten Arbeitsbedingungen, Weiterbildungsmöglichkeiten.»

Jedes Mal, wenn ich diesen Text aufs Neue lese, bin ich fasziniert von seiner Vielschichtigkeit.

Eine Kernaussage für mich ist: «Ich merke, dass ich wahrgenommen werde.» Nur so gelingt in meinen Augen Wertschätzung. Ich muss dich sehen und du musst es merken. Eine sendende und eine empfangende Handlung sind nötig.

Ostern steht vor der Türe: Wahrnehmung ist auch hier gefragt!

Ich wünsche dir einen guten Blick für alle versteckten Osterhasen und Eier, damit du als Erste*r rufst: Ich ha mis Osternäschtli gfunde! 😊

Glückliche Ostern!
Gisela Bürgler – 04/2021

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